Tierärztliche Praxis für Kleintiere

Thomas Koch - prak. Tierarzt

Napoleonsberg 176

52076 Aachen-Kornelimünster

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Osteopathie

Was ist Osteopathie?

Es handelt sich um eine manuelle, ganzheitliche Heilmethode, die auf den Grundlagen der manuellen Therapie in der Medizin seit der Antike beruht. Begründer der Osteopathie ist der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still, der diesen Begriff vor ca. 120 Jahren schuf und daraus eine eigene Richtung der Medizin entwickelte. Der Grundgedanke der Osteopathie ist: »Leben ist Bewegung - Bewegung ist Leben«. Kleine, nicht deutlich sichtbare Bewegungseinschränkungen beeinträchtigen die natürlichen Funktionen des Gesamtorganismus. Es kommt zu Bewegungsstörungen, die sich in den verschiedensten Körperstrukturen manifestieren(Gelenke, Muskeln, Bänder, Sehnen, Fascien). Es kann z.B. zur vollständigen Blockierung eines Gelenkes kommen. Ihrem Grundsatz folgend, dass Leben Bewegung ist, entwickelt sich die Osteopathie ständig weiter. Ein Produkt dieser Entwicklung ist die Pferdeosteopathie, die zunächst durch den französischen Tierarzt Dominique Giniaux begonnen, später von anderen Tierärzten und Humanosteopathen weitergeführt wurde.  Eine dieser Entwicklungen ist die Hundeosteopathie.

Wie sieht die osteopathische Behandlung aus?

Unter Berücksichtigung des Exterieurs werden zunächst Stand und Bewegung des Hundes beurteilt. Danach erfolgt eine gründliche manuelle Untersuchung aller Gelenke, Muskeln, Bänder, Sehnen und Fascien. Die dabei gefundenen Bewegungseinschränkungen werden durch spezielle Techniken gelöst. Ziel der osteopathischen Behandlung ist, der durch Ödeme, Verklebungen oder zunächst nur durch einen lokalen Muskelspasmus behinderten Struktur ihre natürliche Beweglichkeit zurückzugeben. Durch die Behandlung wird die Durchblutung verbessert, und die Selbstheilungs- kräfte des Körpers werden aktiviert. Es wird vermieden, dass andere bis dahin noch nicht betroffene Körperregionen zusätzlich in Mitleidenschaft gezogen werden. Die physiologischen (natürlichen) Bewegungsmuster werden wiederhergestellt.


Was ist nach einer Behandlung zu beachten?

Das durch die Behandlung gewonnene neue Körperschema kann zu Nachreaktionen (wie z.B. Muskelkater) führen.

Wann und warum sollte man sich an den Hundeosteopathen wenden?

  • Bei einer andauernden Steifheit
  • Bei unterschiedlichen Formen der Lahmheit
  • Bei einem plötzlichen Leistungstief
  • Hunde können nach längerem Liegen schlecht aufstehen oder lahmen
  • Bei einer schiefen Kopf- oder Rutenhaltung in Ruhe und in Bewegung
  • Bei nicht unbedingt sichtbaren Strukturveränderungen nach einem schweren Sturz
  • Bei plötzlich auftretender Fellveränderung
  • Bei Schmerzanzeichen nach Belastung
  • Bei durch alte Verletzungen verursachten Bewegungseinschränkungen

Was Sie von einem Hundeosteopathen nicht erwarten können:

  • Wunder
  • Einsatz von technischen Hilfsmitteln wie Laser, Reizstrom, Farblampen etc.
  • Dem Tierarzt vorbehaltene Tätigkeiten wie z.B. Einsatz von Medikamenten